#NaNoWinner16

Einen Roman in einem Monat schreiben? Ja. Ich habe es geschafft! Über 60.000 Wörter habe ich im November zu Papier, äh, zu Word gebracht. Doch die Novel ist noch lange nicht fertig …

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Es war das erste Mal für mich, beim NaNoWriMo (National Novel Writing Month) dabei sein zu dürfen. Das Ziel dieses Wettbewerbes ist es, 50.000 Wörter im November zu schreiben. Ich erfuhr – wie soll dem auch anders sein – im Oktober von dem Schreibwettbewerb, den jeder gewinnen konnte, der die 50.000 Wörter knackte. Und beschloss sofort, die Gelegenheit zu nutzen: Für Dezember war nämlich die Veröffentlichung für das erste Buch meiner Schutzengel-Trilogie geplant. Wie cool wäre es also, wenn wenige Wochen darauf die Fortsetzung käme?

Gesagt, getan. Das zweite Buch der Schutzenge-Trilogie ist mein NaNo-Wri-Mo-Buch geworden. Naja, nicht ganz, es ist noch nicht fertig. Obwohl es jetzt schon stolze 250 Seiten füllt. 3 Kapitel fehlen noch, in circa 10.000 Wörtern. Das wird ein Projekt für die Vorweihnachtszeit ; )

Aber hey, alles was ich geschafft habe, nahm tatsächlich seinen Anfang am 1. November. Ursprünglich wollte ich gar nicht beim Nano mitmachen. Es war so, dass ich am Vortag mit meinen Freundinnen eine Halloweenparty besuchte. In dieser Nacht auf den Ersten feierten wir nicht nur in lustigen Kostümen, sondern ich übernachtete auch bei einer der Freundinnen. Sie fragte mich über mein neues Buch aus, wollte immer mehr wissen. Da wurde mir klar: Dieses Buch braucht eine Fortsetzung. Am besten so und so. Und so.

Noch beim Frühstück stellte ich den groben Plot auf. Die nächsten Tage arbeitete ich ihn detaillierter aus, und ich glaube, am 3. Oder 4. November, verfasste ich dann das erste Kapitel. Pro Tag schaffte ich ein halbes, ein ganzes oder eineinhalb Kapitel. An manchen Tagen schrieb ich dafür gar nicht. Am 29. November knackte ich schließlich die 50.000, am 30. November die 60.000. An dem Tag danach war ich verdammt müde.

Eines habe ich aus dem Nano gelernt: Pausen sind unheimlich wichtig. Wenn ich sie ausließ, bekam ich immer schnell Blockaden oder Kopfweh oder beides. Wenn man sich mal zwischendurch einen Film gönnt und zu Mittag ist, tut das der Novel nicht weh. In den meisten Blogs zum Thema Erfolg oder Erfolg als Schriftsteller wird meistens daran appelliert, auch zu schreiben, wenn man keine Lust mehr hat.

Ich muss ganz klar dagegen appellieren. Wenn ich keine „Lust“ mehr habe, dann nur, weil mein Körper es nicht mehr packt. Weil er müde, hungrig, sauerstoffarm, durstig oder bewegungs-bedürftig ist. Und dann, wenn dieser Erschöpfungszustand zu krass wird, ist es auch okay, mal fünf Stunden lang einfach Nichts zu machen, um sich zu erholen. Erholung ist verdammt wichtig.

Falls ihr nun auch Lust bekommen habt, beim nächsten Nano mitzumachen: Nur Mut! Ihr packt das! Schnappt euch Tee, Schokolade, Kaffee und eine Idee : ) Auch wenn nicht November ist, könnt ihr es schaffen, einen Roman in einem Monat zu schreiben.

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